Sütterlinstube in der Presse

gesammelte Artikel


Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 15. März 1997
auf der Seite „Von Mensch zu Mensch” im Wochenend-Journal

Sütterlin-Schreibstube „übersetzt” alte Briefe

Der Förderverein Altenzentrum Ansgar e. V. hat eine „Sütterlin-Schreibstube” eingerichtet. Dazu Vorstand Jörg Kraußlach: „Viele Menschen würden gern alte Dokumente, Tagebücher und Briefe lesen, wären sie nicht in einer altdeutschen Schrift verfaßt, die viele nicht mehr gelernt haben. Wir möchten helfen: Alte Texte, die sonst verstauben, können ins Altenheim gebracht werden; dort werden sie von Bewohnerinnen und Bewohnern gelesen und auf Kassetten-Recorder gesprochen. Die Bänder werden durch die ‚Barmbeker Schreibfrauen’ abgeschrieben. Dieser Service ist kostenlos, der Förderverein freut sich über eine Spende.” Informationen: „Sütterlin-Schreibstube”, Förderverein Altenzentrum Ansgar, Reekamp 49-51 , 22415 Hamburg, Telefon 530 47 40


DAK-MAGAZIN fit! – 4/2007

Wer kann denn das noch lesen?
In vielen Familien gibt es noch alte handschriftliche Dokumente: Back- und Kochrezepte der Oma.
Oder liebevolle Dichtungen im Poesiealbum der Tante. Oder Familienurkunden. Oder alte Tagebuchaufzeichnungen…

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Umschau, Die Deutsche Schrift 4/2007

Sütterlinstube Ansgar - Brücke zwischen gestern und heute

Im Jahr 1996 bildete sich im Hamburger Altenzentrum St. Ansgar eine Gruppe von Ruheständlern, welche sich Gedanken über die Zukunft unserer schriftlichen Überlieferungen machten. Unter den damals 65 bis 95jährigen fanden…

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Wochenblatt, Dienstag, 3. November 2009 Nr.45

Schriftgelehrte im Scheinwerferlicht

Langenhorn (cw) – Die Leute vom Rundfunk waren schon ein paar Mal da. Die Presse sowieso. Jetzt kam das Fernsehen ins Langenhorner Altenzentrum Ansgar – noch dazu in Gestalt des quirligen Privatsenders RTL, der nach eigenem Bekunden vor allem…

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Preußische Allgemeine Zeitung, Folge 37-10 vom 18. September 2010

Vor dem Vergessen bewahrt

Für die junge Generation ist sie ein Rätsel, die alte deutsche Schrift. Sie können die Briefe und Dokumente aus dem Nachlass ihrer Großeltern oft nicht entziffern. Hilfe gibt es bei Senioren, die solche Texte übertragen können…

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SPIEGELONLINE - KarriereSPIEGEL vom 07.05.2012

Sütterlin - Übersetzer der vergessenen Schrift

Was hat eigentlich Opa im Krieg gemacht? Seine Tagebücher würden es verraten - wenn man sie nur entziffern könnte. Sütterlin ist zur Geheimschrift geworden, Transkribierer sind weltweit gefragt. Eine Hamburger Seniorengruppe hilft: mit USB-Stick und Rollator.

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Berliner Morgenpost vom 18.07.2012

Die vergessene Schrift

Viele Familienschriften sind in Sütterlin geschrieben. Doch heute kann kaum noch jemand die Schnörkel entziffern

Der Keller war für die kleine Karin immer ein spannender Ort gewesen. Hier roch es nach Vergangenheit, hier erzählte Gerümpel Geschichten aus einer anderen Zeit. Die Zehnjährige stöberte gern zwischen den alten Möbeln und verstaubten Kisten herum.

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STORMARNER TAGEBLATT vom 16. Januar 2013

Wenn aus Douglasien Kunst wird

Jens Peter Meier

Beim Haus am Schüberg in Ammersbek röhren die Motorsägen. Baumkletterer erklimmen schwindelnde Höhen, um 18 Douglasien von etwa 25 Metern Höhe vor ihrer Fällung zu entasten. Die Bäume haben ihr Lebensalter erreicht,

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Vdk Zeitung Dezember 2014/Januar 2015

Viele Jüngere können Sütterlin-Schrift nicht mehr lesen

Mit Handschriften der Großeltern-Generation Familiengeschichte neu entdecken –
Engagierte Senioren helfen beim Übersetzen
von Elisabeth Antritter

Ob Poesiealbum, Lieblingsrezepte der Großmutter, Tagebücher und Postkarten aus den Kriegsjahren oder Berichte von deutschen Auswanderern - handschriftliche Texte der Großeltern-Generation sind oft noch in deutscher Sütterlin-Schrift geschrieben.

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Hamburger Wochenblatt vom 18. Februar 2015

Schrift übertragen und dabei helfen
Sütterlin-Stube verteilt Spenden an soziale Einrichtungen

Langenhorn / St. Georg
Eine fast vergessene Schrift zu entziffern und in lateinische Buchstaben zu übertragen – dafür gibt es in Hamburg eine Adresse. Die Sütterlin-Stube in Langenhorn arbeitet mit ihren rund 20 Mitgliedern das ganze Jahr an alten Texten, überträgt Tagebücher, Briefe oder andere historische Dokumente.

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Hamburger Wochenblatt vom 5. August 2015

Post aus vergangenen Tagen

Sütterlinstube Langenhorn übersetzt historische Postkarten

Langenhorn Urlaubszeit ist Postkartenzeit. Am 1. Juli 1875 wurde die Postkarte erstmals international zum Versand freigegeben. Bis 1905 war die eine Seite der Anschrift und die andere Seite Bild und Text vorbehalten. „Fasse Dich kurz” war die Devise. Wer wissen will, was auf seinen alten Postkarten oder Briefen steht, kann sich an die Sütterlinstube im Altenzentrum Ansgar wenden.

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  • Post aus aller Welt


    • DAK Magazin
      Post aus aller Welt. Dr. Peter Hohn und Heinz Demmin sichten den Post­ein­gang:
      dicke, gefütterte Umschläge aus dem US-Bundesstaat Washington und den Niederlanden…
  • Schriftgelehrte


    • Schriftgelehrte
      Geschichte in Briefen und Tage­büchern: Hermann Dust, Dr. Peter Hohn, Karin Kaufhold und Ulrich Jäckstein übersetzen „Sütterlin”.
  • Sütterlin lernen


    • Sütterlin
      Links die Quelle, rechts das G: Wer hätte gedacht, dass G und Q so ähnlich sein können? Für Hannelore Faroß ist das selbstverständlich - sie hat die Sütterlinschrift noch in der Schule gelernt.
  • Vergessene Schrift


    • Vergessene Schrift
      Puzzlearbeit: Karin Splittgerber hat die Briefe ihres Vaters gesammelt und erklärt ihrer Enkelin Luise, was in ihnen steht     Foto: Massimo Rodari
  • Post vergangener Tage


    • Post aus vergangenen Tagen

      Der Langenhorner Helmut Koch übersetzt alte Postkarten in der Sütterlinstube. Foto:fjk